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   • Über den VDA Schleswig-Holstein •


Wir über unsDie Dachorganisation VDADie Geschichte des VDA
Wir über uns

Der VDA - Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) wurde 1881 als 'Allgemeiner Deutscher Schulverein' gegründet. Der VDA versteht sich als Brücke, als kultureller Mittler, zwischen den in aller Welt lebenden Deutschen und der Bundesrepublik Deutschland, zu denen er vielfältige Kontakte unterhält.

Diese Aufgabe hat nach dem Zusammenschluß der Bundesrepublik Deutschland mit der ehem. DDR und dem Fall des Eisernen Vorhangs in Europa eine neue Dimension erfahren. Die Förderung und Pflege der deutschen Sprache und Kultur und die Unterstützung deutscher Gemeinschaften in aller Welt sind die Hauptziele des VDA. Diese Ziele werden in einem Geist der Partnerschaft und Verständigung mit den Ländern angestrebt, in denen Menschen deutscher Herkunft und Abstammung in Europa und Übersee leben.

Der VDA ist davon überzeugt, daß die Deutschen in den Staaten, in denen sie leben, ein wichtiges Element der Beziehungen ihrer Gastländer zur Bundesrepublik Deutschland sind und einen entscheidenden Beitrag zur Intensivierung der Beziehungen Deutschlands zu diesen Staaten im kulturellen, aber auch im wirtschaftlichen Bereich leisten. Insgesamt kann man von 14 Millionen Deutschen ausgehen, die in Mittel- Ost- und Südosteuropa, der ehemaligen Sowjetunion, aber auch in Westeuropa, den Vereinigten Staaten, in Mittel- und Südamerika, in Afrika und auf dem australischen Kontinent leben.

Der VDA verfolgt keine parteipolitischen Ziele und ist überkonfessionell.

Außerdem bringt der VDA jährlich einen bebilderten Jahreskalender heraus, der von Mitgliedern und Nichtmitgliedern erworben werden kann.

Die Arbeit der Dachorganisation VDA Globus

Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) versteht sich als kultureller Mittler zwischen den in aller Welt lebenden Deutschen und der alten Heimat, zu denen er vielfältige Kontakte unterhält. Er ist Ansprechpartner und Kontaktstelle zugleich. Seine Zielgruppe sind die rund 14 Millionen Auslandsdeutschen, die sich heute noch zu ihrer deutschen Kultur und Muttersprache bekennen

Der VDA verfolgt keine parteipolitischen Ziele und ist überkonfessionell. Er hat rund 10000 Mitglieder und Förderer in der Bundesrepublik Deutschland und im Ausland. Schwerpunkte in der Arbeit des VDA sind:
  • Ein internationaler Jugendaustausch vorwiegend mit Chile, Brasilien, Argentinien, Paraguay, Australien sowie Namibia.
  • die kulturelle und finanzielle Förderung auslandsdeutscher Einrichtungen, wie Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Altenheime, Vereine, u.a.
  • die Unterstützung auslandsdeutscher Medien als Träger der deutschen Sprache und Kultur, aber auch als Bindeglied zwischen den im Ausland lebenden Deutschen;
  • Begegnungsreisen zu den Auslandsdeutschen sowie Veranstaltung von Kongressen, Seminaren und Vorträgen zur Verdeutlichung der Leistungen und Anliegen auslandsdeutscher Gemeinschaften;
  • Herausgabe von Publikationen sowie Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten.
  • Seit dem Umbruch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa ist der VDA verstärkt auch in diesen Regionen tätig. Im Auftrag der Bundesregierung führte er Projekte im kulturellen Bereich zugunsten der Rußlanddeutschen durch.

    Der VDA gibt seit 30 Jahren die Zeitschrift "Globus" heraus.

    Die Geschichte des VDA

    15. August 1881 - Gründung des "Allgemeinen Deutschen Schulvereins" in Berlin (nach dem Vorbild des ein Jahr früher ins Leben gerufenen "Deutschen Schulvereins" Wien. Er sieht sein Ziel vor allem darin, Deutsche außerhalb des Reiches zu unterstützen, und zwar durch die Errichtung deutscher Schulen und Bibliotheken, die Beschaffung deutscher Bücher, die Anstellung von Lehrern u.a.

    1890 hatte der Verein bereits 36 000 Mitglieder, 1910 etwa 45 000. Sie kamen insbesondere aus dem schulischen und akademischen Bereich. Bedeutende Mitglieder und Förderer waren etwa der Rechtswissenschaftler, Historiker und Schriftsteller Prof. Dr. Felix Dahn, der Sozialkritiker Prof. Dr. Otto Hintze, der Historiker Prof. Dr. Theodor Mommsen.

    1908 erfolgte die Umbenennung in "Verein für das Deutschtum im Ausland, Schulverein e.V."

    Während des Ersten Weltkrieges leistete der VDA, in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, Flüchtlingsbetreuungsarbeit. 1916 war er maßgeblich an der Gründung des "Deutschen Auslandsinstitutes" (DAI), dem heutigen Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart beteiligt.

    In der Zeit der Weimarer Republik erlebte der VDA eine ungeahnte Breitenwirkung. Bis 1930 stieg die Zahl der Mitglieder auf über zwei Millionen. Dem Verein gehörten 7000 Erwachsenen- und 11000 Schülergruppen an. Der VDA entwickelte sich zu einem Volksverein. 1933 wurde er in "Volksbund für das Deutschtum im Ausland" umbenannt.

    Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten konnte der VDA zunächst an seinem Auftrag festhalten, der die Loyalität der deutschen Volksgruppen gegenüber ihren Herkunfstländern respektierte. Allmählich jedoch wurde er seiner Zuständigkeiten und selbstgestellten Aufgaben beraubt, 1938 schließlich gleichgeschaltet und der sogenannten "Volksdeutschen Mittelstelle" unterstellt. 1945 wurde er von den Alliierten zunächst verboten.

    1955 wurde der VDA in München unter der Ägide des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Wilhelm Hoegner (SPD) durch maßgebliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Vertreter von Kirche, Wirtschaft, Politik und Gewerkschaft wiederbegründet.

    1970 Umbenennung in "VDA - Gesellschaft für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland". Auf dem Jubiläumskongreß 1981 anläßlich seines 100jährigen Bestehens nahm der VDA wieder seinen alten Namen an.

    1989 führte der VDA in Bonn einen Kongreß unter dem Motto "Eine Zukunft für die Deutschen in Südost- und Osteuropa schaffen" durch. Daran nahmen erstmals auch Vertreter der Deutschen aus der damaligen Sowjetunion teil.

    1990 wurde der VDA von der Bundesregierung mit der Durchführung kultureller Fördermaßnahmen zugunsten der Rußlanddeutschen beauftragt.

    Auf der Mitgliederversammlung vom 6.11.1998 wird eine Änderung des Vereinsnamens in "Verein fürDeutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA)" beschlossen.


     
     

    Eine weitere Webseite der EVENT Connection Inh. Björn Willnat